15. Mai 2019

Europaviertel
Frankfurt

Coworking-Betreiber Spaces mietet in Frankfurter Hochhausprojekt ONE

CA Immo hat mit dem global operierenden Coworking-Anbieter Spaces einen Mietvertrag für das im Bau befindliche Büro- und Hotelhochhaus ONE abgeschlossen. Spaces mietet im ONE rund 6.880 m² Bürofläche auf fünf Etagen. Insgesamt verfügt der ONE über 43.000 m² Büromietfläche, die Fertigstellung des Gebäudes ist für Anfang 2022 geplant. CA Immo investiert rund 350 Mio. Euro in das 190 Meter hohe Gebäude. Bei dem Abschluss des Mietvertrages war das Beratungsunternehmen Blackolive auf Seiten des Mieters beratend tätig.

Michael J. Morgan, Geschäftsführer der CA Immo Deutschland GmbH und Head of Business Operations: „Mit dem Abschluss des Mietvertrages mit Spaces erreichen wir den nächsten konzeptionellen Meilenstein für den ONE. Hier steht der Nutzer mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt: Kommunikation, Austausch, Urbanität und ein vielfältiges Serviceangebot sind das Leitmotiv unserer Entwicklung. Daher vereinen wir nicht nur mehrere öffentliche und private Nutzungen unter einem Dach, sondern verzahnen diese miteinander.“

Stefanie Lürken, Spaces Country Manager: „Der ONE ist für uns die optimale Plattform, um unser Konzept umzusetzen: Die Lage an der Schnittstelle von Messe und Bankenviertel, das ins Gebäude integrierte Lifestyle Hotel nhow sowie die öffentlichen Nutzungen, wie das Café im Erdgeschoss oder die Skybar passen hervorragend zu unserer internationalen Zielgruppe. Das Pay-per-Use-Konzept von Spaces adressiert insbesondere innovative Unternehmer und Unternehmen, die sich nicht mit der Or-ganisation von Büroflächen aufhalten wollen und für sich oder ihre Mitarbeiter attraktive, design- und kommunikationsorientierte Arbeitsorte suchen.“

Das Konzept des insgesamt 66.300 m² Mietfläche großen ONE sieht eine Nutzungsmischung aus Ho-tel, Büro, Coworking und öffentlichen Nutzungen wie einem Café in der Lobby und einer Skybar im obersten Geschoss des Gebäudes vor. Herzstück des Gebäudes ist die gemeinschaftlich genutzte Lobby, die sich über den gesamten Erdgeschossbereich erstreckt. Ziel dieser Entwicklung ist, die Urbanität und Lebendigkeit der Stadt in das Gebäude hineinzuführen. „Heutige Mitarbeitergenerationen sind nicht mehr bereit, auf die Qualitäten des Privaten im beruflichen Kontext zu verzichten. Moderne, auf Kommunikation und Kollaboration ausgerichtete Büroflächen und vielfältige Serviceangebote im Bürogebäude werden daher zu einem wesentlichen Kriterium für die Wahl  des Arbeitsplatzes“, so Morgan.

Spaces wurde in Amsterdam gegründet und ist Marktführer in Europa. Das Unternehmen betreibt weltweit Coworking-Center und steht international für eine professionelle Arbeitsumgebung mit modernster Technik sowie dem Komfort von Zuhause. Das Spaces im ONE erstreckt sich auf rund 6.880 m² Mietfläche über fünf Geschosse. Dabei sind zwei Geschosse über eine großzügige Galerie miteinander verbunden und verfügen zudem über eine rund 100 m² große Außenterrasse. Das Spaces im ONE wird über rund 650 modern ausgestattete Arbeitsplätze sowohl im Businessclub als auch in privaten Büros verfügen. Darüber hinaus können die Nutzer auf unterschiedlich große Meetingräume zurückgreifen. Außerdem mietet Spaces 20 Pkw-Stellplätze an.

Besonderes Merkmal des ONE ist die konzeptionelle Verzahnung öffentlicher und privater Nutzungen: Für die unteren 14 Geschosse wurde bereits ein langfristiger Mietvertrag mit der NH Hotelgruppe abgeschlossen, die hier ein Vier-Sterne-Superior-Hotel der in Frankfurt bislang nicht ansässigen Life-style Marke nhow der NH Hotel Group eröffnet. Die Lobby mit Café, einer Cocktailbar und einer Lounge steht nicht nur den Büromietern, Coworkern und Hotelgästen gemeinschaftlich zur Verfügung, sondern adressiert auch bewusst externe Gäste und wird so zu einem urbanen, städtischen Ort. Die Nutzugsmischung bietet besonders auch für die Büromieter noch weitere Vorteile: So wird das Hotel beispielsweise über ein Konferenzzentrum verfügen, das auch von den Büromietern genutzt werden kann, so dass diese in den eigenen Flächen weniger Platz für Konferenz- und Meetingräume vorsehen müssen. Und auch das Hotelrestaurant steht den Büromietern und Nutzern des Spaces zur Verfügung. Highlight und krönender Abschluss ist die öffentlich zugängliche Skybar in 185 Metern Höhe. Die stylische Bar verfügt über eine rundumlaufende Terrasse mit einem in Frankfurt einmaligen Panoramablick über die Skyline bis hin zum Taunus.

Die Büroflächen des ONE umfassen insgesamt 43.000 m² Mietfläche, wovon Spaces nun 6.880 m² gemietet hat. Die restlichen 36.400 m² beginnen erst in der 22. Etage, wodurch jeder Büromieter des ONE ein echtes „Hochhausgefühl“ haben wird. Je Etage stehen zwischen 1.400 und 1.500 m² zur Verfügung. Die Grundrisse des ONE ermöglichen sowohl effiziente Zellen- als auch moderne Open Space-Konzepte.

Im Zuge der Digitalisierung und Globalisierung kommt dem schnellen und gegen Ausfall abgesicherten Zugang zum Internet eine erhebliche Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen zu. Entsprechend hohes Augenmerk wurde im ONE auf eine optimale technische Kommunikationsausstattung gelegt. Als erstes Bürogebäude und Hochhaus in Deutschland erhielt der ONE eine WiredScore Zertifizierung in Platin und ist damit bei Konnektivität und digitaler Infrastruktur Vorreiter. Wie alle Bürogebäudeneubauten der CA Immo wurde auch der ONE als Green Building konzipiert. Modernste Energietechnik und innovative Lösungen erhöhen nicht nur den Komfort für die Mieter, sondern reduzieren auch erheblich den Energieverbrauch des Gebäudes. So verfügt der ONE beispielsweise als erstes Hochhaus in Deutschland über einen außenliegenden Sonnenschutz – der den-noch den Blick nach außen ermöglicht. Für den ONE strebt CA Immo ein Nachhaltigkeitszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Platin an.

Entworfen vom Frankfurter Architekturbüro Meurer Generalplaner, verfüg t ONE  über 49 Geschosse und über rund 66.300 m² Mietfläche. Das Baumanagement für den ONE liegt bei der CA Immo Tochter omniCon, die in dieser Funktion die gesamte Projektsteuerung sowie die Vergabe und Führung aller Gewerke verantwortet.